Ausstellungen 2017

Stets zu Diensten - Zum Alltag der Dienstboten

ab 11. Juni 2017 (anstatt 4. Juni 2017)

Die neue Daueraustellung ist den Dienstboten gewidmet, die im 19. Jahrhundert für das Wohl der Grafenfamilie gesorgt haben. Die Schlafkammern der Bediensteten werden nach umfassender Restaurierung erstmals öffentlich zugänglich sein.

Die Besucher und Besucherinnen erleben Situationen, die sich hinter den Türen und in den Gängen des Dienstbotentrakts abgespielt haben. Die Wünsche der Herrschaften müssen rund um die Uhr erfüllt werden. Hausangestellte in weissen Schürzen stehen im Dauereinsatz. Was träumen sie wohl, wenn sie nachts in ihren Kammern schlafen? Wonach sehnen sie sich? Beim Wäscheaufhängen können die Stubenmädchen belauscht werden. Interessant, was sie über die gnädigen Damen und Herren zu erzählen wissen.

Der Blick in die Welt der Dienstboten wird durch allgemeine Informationen zur Situation der Hausangestellten um 1900 erweitert und in einen grösseren Kontext gestellt.

 

Copyright Stiftung Schloss Oberhofen


Schlossräume & Schlossträume

Schloss Oberhofen war bis in die Mitte des Jahrhunderts bewohnt. Wer waren die früheren Besitzer? Wer lebte hinter und in den Schlossmauern? Und wie kam es, dass aus der ehemaligen Burg ein Märchenschloss für Adlige entstanden ist? Die Sonderausstellung begibt sich auf eine Spurensuche und führt anhand der ehemaligen Bewohner und Bewohnerinnen durch die über 800jährige Geschichte.

 

Copyright Stiftung Schloss Oberhofen, Fotos: Kurt Müller

s. Artikel im Thuner Tagblatt vom 5. Juni 2014

s. Artikel in der Berner Kulturagenda No 23

 

Anna Feodorowna - zur Biografie der russischen Grossfürstin

Kabinettausstellung anlässlich der Jubiläumsfeier "200 Jahre Elfenaugut Bern 1814 - 2014" Nach ihrer Flucht aus St. Petersburg zog sich Anna Feodorowna auf das bernische Brunnaderngut zurück, dem sie den Namen Elfenau gab. Mobiliar aus dem Besitz der Grossfürstin wird im Kontext ihrer Biografie gezeigt.

 

Salon Anna, Schloss Oberhofen

Copyright Stiftung Schloss Oberhofen

 

Mythos Orient - Ein Berner Architekt in Kairo   

Kabinettausstellung über den Architekten Theodor Zeerleder (1820 - 1868), der im Auftrag von Albert de Pourtalès vor über 160 Jahren den orientalischen Rauchsalon gestaltet hat.

Der orientalische Rauchsalon (Selamlik) im Schloss Oberhofen wurde nach den Plänen des Berner Architekten Theodor Zeerleder entworfen und 1855 vollendet. Seine Orientstudien und Reisebeschreibungen, die im Oberhofner Fumoir ihren unmittelbaren Niederschlag erfuhren, werden erstmals gezeigt.

Im Schloss Oberhofen schuf der bis heute selbst in Bern nur wenig bekannte Architekt eines der spekatkulärsten Interieurs in der Schweiz. Zeerleder konnte nur eine geringe Anzahl seiner Bauprojekte realisieren. Eines davon ist die Nachbildung eines Kairoer Empfangssaals im obersten Geschoss des mittelalterlichen Bergfrieds. Auftraggeber war der ebenfalls vom Orient begeisterten Graf Albert de Pourtalès (1812 – 1861). Hier stützte Zeerleder sich auf Architekturstudien, die während seiner zwei Orientreisen in den Jahre 1847/1848 und 1849/1850 in Kairo entstanden sind.

 

 

         

Orientalischer Rauchsalon, Schloss Oberhofen

Foto: Alexander Gemepeler

Ausstellungsflyer

 

Der Katalog zur Ausstellung "Mythos Orient - Ein Berner Architekt in Kairo" (mit englischen Texten)

ist im Museumsshop erhältlich, oder auf Anfrage unter info@schlossoberhofen.ch

CHF 29.00 (+ CHF 5.00 Portokosten für CH), 87 S., mit Farbbabbildungen


 



Archiv

2012/2013:

Der schönste Tag. Hochzeitsfotografie vom 19. - 21. Jahrhundert"