Geschichte

Schlossmuseum und Park


Der mächtige Bergfried der einstmaligen Wehrburg Oberhofen entstand wohl im frühen 13. Jh. Sie gelangte im 14. Jh. an die Habsburger. Nach der Schlacht von Sempach besetzten bernische Truppen Oberhofen. Bald gingen Burg und Herrschaft an das bedeutende Geschlecht der Scharnachthal über, hernach an andere bernische Geschlechter. Von 1652 bis 1798 Landvogteisitz und zum Schloss ausgebaut, gelangte der Bau 1801 in Privatbesitz. Unter den neuenburgisch-preussischen Grafen von Pourtalès erfolgten um die Mitte des 19. Jh.s bedeutende Umgestaltungen. 1940 errichtete der amerikanische Rechtsanwalt William Maul Measey die Stiftung Schloss Oberhofen. 1954 wurde hier ein Filiallmuseum des Bernischen Historischen Museums eröffnet. Ab 1. Januar 2009 wurde der Betrieb in die Unabhängigkeit entlassen und operiert nun als selbständige privatrechtliche Stiftung.

 

 

   

Dem Schloss angegliedert ist ein ca. 2,5 ha grosser Park. Diese eindrückliche Gartenanlage enthält eine überwältigende Palette historischer Gartenkunst. Der Park entstand um 1840 und durchlief sämtliche Modeströmungen, welche vielfach bis heute erhalten blieben. Beispiele historischer Gartenkunst im Schloss Oberhofen sind die Sommerbepflanzung, die vielen Buchsornamente, die Vielfalt an Nadelgehölzen, und die eindrückliche Gartenlaube aus Hainbuchen.